Hallo zusammen!
Als ich den Bericht von der "Front" schrieb, hatte ich tatsächlich die Fantasie walten lassen...Aber als ich gestern Erfahrungsberichte von früheren Camps durchgelesen habe, musste ich doch mit Erstaunen feststellen, dass ich nicht so falsch lag...Also es scheint ziemlich abzugehen, wenn es doch richtig brennt...
Das ist ein Berich von Jürgen Sprengel im Jahr 2001, wo die Teilnehmer mit dem ESEPA-Verdienstorden ausgezeichnet wurden, weil sie sich bei ersten offiziellem Einsatz bewährt hatten.
Zum Beispiel: http://www.esepa.net/index.php?name=experiencereports&action=read&ID=9
"Für das Kloster und die umliegenden Gebäude besteht keine unmittelbare Gefahr, so daß wir uns ein paar Stunden Nachtruhe auf unseren Feldbetten gönnen können. In der Ferne dröhnen die Motoren der Raupenfahrzeuge und der TLFs. Es ist bitterkalt, die Luft ist vom Geruch brennender Pinien geschwängert und Andreas schnarcht zum Gotterbarmen...
Zeitig am Freitagmorgen werden wir vom Dröhnen der nahenden Löschflugzeuge geweckt – es sind sechs Stück vom Typ Canadair CL-215 im Einsatz, dazu zwei riesige Mi- Hubschrauber mit Wasserbehältern und ein gewaltiger Sky-Crane-Hubschrauber mit Saugrüssel. Damit befindet sich das gesamte in der Region zur Verfügung stehende Fluggerät im Einsatz. Und das ist gut so, denn der verfluchte Wind frischt mit Tagesanbruch wieder auf und das Feuer lodert wieder richtig auf. Nikos hat einen neuen Einsatzort für uns und drängt zu äußerster Eile: Das Feuer fegt durch das Unterholz in einem Waldgebiet unterhalb des Klosters und droht auf den benachbarten Olivenhain überzuspringen. Höchste Alarmstufe für die Fußtruppen und die Tankerbesatzungen (die übrigens die ganze Nacht hindurch im Einsatz waren). Aufrödeln, Eilmarsch. Das Unterholz brennt lichterloh, doch der Maschinist des Caterpillar hat zum Glück bereits ganze Arbeit geleistet. Wir finden eine exzellente Schneise vor, die es nun zu halten gilt. Unsere Aufgabe besteht darin, mit dem Wasser aus den beiden Tankern die offenen Flammen niederzuschlagen und die Glutnester im Auge zu behalten. Unterstützung erhalten wir aus der Luft: In nahezu selbstmörderischen Manövern donnern die Canadairs im Formationsflug über unsere Köpfe hinweg, ca. 10 bis 12 m über uns und direkt über den Baumwipfeln. Ein einmaliges Erlebnis. Vor allem, weil wir selbst scheinbar als Zielscheibe dienen. Originalkommentar: „Boah, GEIL ! Guck mal, der kommt direkt über uns rein. Voll suuuper ! SCHEISSE, KÖPFE RUNTER ! Igitt, die Sau !“. Die Luftunterstützung ist hoch willkommen, denn der Ferdi ist schnell leer und muß sich im Ort in die Warteschlange am Hydranten einreihen. Schließlich wird er von unserer Seite abgezogen und kommt auf der anderen Seite des Waldes bei der B-Kohorte zum Einsatz, als die Flammen dort wieder bedrohlich auflodern. Der Ford ist an einem anderen Gefahrenschwerpunkt im Einsatz."
Na dann...Vielleicht gehts ein ander Mal so los!
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Na Jungs
AntwortenLöschenDas mit Spielfilm war doch nicht bose gemeint. Ich weiss das ihr im ernstfall sehr gute arbeit leistet.
...nur wenige opfern ihre Ferien fur FW
lg und einen guten tag ...
Hallo anonym!
AntwortenLöschenKeine Sorge, wir habens nicht böse aufgefasst^^Ich hatte mir halt einfach nur selber nicht ausgedacht, dass es SO strub (krass) gewesen ist!