Hier die news von Korrespondent BE in Griechenland: Nach einer schnellen Fahrt mit Blaulicht und Sirene sind die Esepa-Einheiten am Bereitstellungsraum eingetroffen. Die Forest Firefighters bereiten sich vor, während die Zugführer mit dem Kommandanten die Lage erkunden. Verzweifelte Rufe hallen durch den Äther, ein ungeordneter Rückzug der Berufsfeuerwehr folgt.
Der mit allen Wassern gewaschene Camp-Kommandant erscheint mit todernstem Gesicht:
"okay, listen up: We have heavy fire coming clsoe to a town, we've got orders to protect the village at any costs! The tlfs will open way through the fire and hold it open, while magirus and infantry push trough. Then the (mostly) swiss magirus crew will protect infantry with water, while the soldiers evacuate the town!", so lauten unsere Befehle. Die Lage ist ernst, jede Sekunde zählt.
Als wir an der Front ankommen sind, begegnen wir schwarz gefärbten Gesichtern von erschöpften Berufsfeuerwehrleuten. Sie haben die Stadt schon aufgegeben, die letzte Hoffnungen ruhen auf uns Freiwilligen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wir stossen vor, das Feuer ist hartnäckig und behindert unsere Flankenangriffe, die Infanterie muss absteigen und die Wege für die Artillerie freimachen. Als der Vormarsch stockt, werden wir in die Hölle rausgeschickt: Wir fühlen uns, als wären wir in der Hölle, tausend Feuer speien uns Glut und Funken in die Augen, während wir unsere Druckleitungen aufbauen. "Wasser go, we need our way through the fire! Attack!"
Naja...Wir waren nur etwas trinken und essen...Nach einer Stunde wurden wir abbestellt worden, da das Feuer wohl schon unter Kontrolle bei unserer Ankunft gewesen wäre. Gut, wenigstens haben wir uns die 8h-Fahrt erspart, und der Zipporo ist doch etwas besseres aus Wasser aus der Plastikflasche!
Und die Hoffnung stirbt zuletzt!!
Gute Nacht!